Datenschutz für Privatpersonen in der Schweiz

Messenger

Signal und Datenschutz

Veröffentlicht: 27. April 2023Aktualisiert: 2. November 2026

Signal wird von der gemeinnützigen Signal Foundation in den USA betrieben und durch Spenden finanziert. Das Signal-Protokoll gilt als Massstab für sichere Verschlüsselung – auch WhatsApp verwendet es.

Kurz gesagt

  • Alles Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Einzel- und Gruppenchats, Anrufe, Dateien und Profildaten.
  • Sehr wenige Metadaten: Signal speichert nach eigenen Angaben im Wesentlichen nur, wann ein Konto erstellt wurde und wann es zuletzt verbunden war.
  • Quelloffen und kostenlos, ohne Werbung.
  • Telefonnummer: Für die normale Registrierung ist eine Telefonnummer nötig. Seit 2024 können Sie diese verbergen und stattdessen einen Benutzernamen verwenden. In einer Beta-Version für Android testet Signal seit Herbst 2026 eine kostenpflichtige Registrierung ganz ohne Telefonnummer.

Was Sie bedenken sollten

  • Der Anbieter sitzt in den USA. Da Signal kaum Daten speichert, kann es aber auch kaum Daten herausgeben.
  • Ohne eingerichtete Sicherung gehen Ihre Chats beim Gerätewechsel verloren.

So richten Sie Signal datenschutzfreundlich ein

Die Bezeichnungen können je nach App-Version leicht abweichen.

  1. Telefonnummer verbergen: Einstellungen → Datenschutz → Telefonnummer → «Wer kann meine Nummer sehen?» auf «Niemand» und «Wer kann mich über meine Nummer finden?» auf «Niemand».
  2. Benutzernamen einrichten: Tippen Sie auf Ihr Profil → Benutzername. Teilen Sie den Namen oder den QR-Code statt Ihrer Nummer.
  3. Registrierungssperre aktivieren: Einstellungen → Konto → Registrierungssperre. Damit kann niemand Ihr Konto mit Ihrer Nummer übernehmen.
  4. Verschwindende Nachrichten: Einstellungen → Datenschutz → Standard-Timer für neue Chats festlegen.
  5. Bildschirmsperre: Einstellungen → Datenschutz → Bildschirmsperre.
  6. Sicherheitsnummer prüfen: Vergleichen Sie bei wichtigen Kontakten die Sicherheitsnummer.

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Quellen

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