Ich benutze WhatsApp bewusst nicht, weil mir Datenschutz, Privatsphäre und IT-Sicherheit wichtig sind, und möchte meine Überlegungen dazu gerne mit euch teilen.

  • Metadaten und Datenweitergabe
    Auch wenn Nachrichten technisch verschlüsselt sind, sammelt WhatsApp weiterhin viele Metadaten. Dazu gehören z. B. Informationen darüber, welche Nummern wie oft miteinander kommunizieren. Diese Daten können innerhalb des Meta-Konzerns verarbeitet werden und ermöglichen Profilbildung.
    WhatsApp & Datenschutz 2025 – Risiken, DSGVO, Metadaten und Alternativen
  • Kritik durch Sicherheitsexperten
    Ein ehemaliger Sicherheitschef von WhatsApp wirft Meta vor, Sicherheitsrisiken und Datenschutzbedenken nicht ausreichend adressiert zu haben und hat deshalb Klage gegen den Konzern eingereicht.
    Siehe Berichte bei PC Welt und Heise
  • Datenschutzbewertung durch Mozilla
    Die Mozilla Foundation weist darauf hin, dass WhatsApp zwar weit verbreitet ist, jedoch Datenschutz-Fallstricke aufweist, insbesondere wegen der Datenverarbeitung innerhalb des Meta-Ökosystems.
    Bewertung von Mozilla
  • Adressbuch- und Kontaktproblematik
    WhatsApp überträgt regelmässig Kontaktinformationen aus dem Adressbuch. Dadurch werden auch Daten von Personen verarbeitet, die WhatsApp selbst gar nicht nutzen oder nie zugestimmt haben. Das ist aus Datenschutzsicht problematisch.
    Analyse zum Thema: Ratgeberrecht.eu
  • Zusammenfassung der Kritik auf Wikipedia
    Eine Übersicht zu Kritikpunkten, Datenschutzdiskussionen und behördlichen Verfahren findet sich hier:
    Wikipedia – Abschnitt Kritik
  • Falsche Versprechen Kritik
    Auch die europäische Datenschutzorganisation noyb kritisiert die Entwicklung weitergehend Wikipedia – Abschnitt Kritik.
    WhatsApp nutzt Daten auch für Werbung und ist dadurch Teil des Meta-Daten-Ökosystems, obwohl ursprünglich versprochen wurde, keine Werbung oder Datenverknüpfung zu nutzen.
    News von noyb
  • Neu: Und jetzt auch noch mit Werbung
    Beobachter Artikel: Whatsapp plant Änderungen: Ein Abomodell für rund 4 Franken monatlich soll Werbefreiheit garantieren. Wer nicht zahlt, muss künftig mit Anzeigen zwischen Statusmeldungen und Kanälen rechnen. Zwar bleiben private Chats werbefrei, doch Datenschutzbedenken gegenüber dem Mutterkonzern Meta bewegen viele Nutzerinnen und Nutzer zum Wechsel.
    Zum Artikel beim Beobachter

Kurz gesagt:

  • WhatsApp sammelt mehr Daten als nur Nachrichteninhalte.
  • Metadaten sind für Profilbildung sehr aussagekräftig.
  • Es gibt wiederkehrende Kritik durch Datenschutzexperten und Behörden.
  • Die Einbindung in den Meta-Konzern ist aus Datenschutzsicht problematisch.

Ich bin auch ohne WhatsApp problemlos erreichbar über:

Beide Messenger gelten als datensparsamer und transparenter.